Mond

Mond
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											Der Anblick des Mondes fasziniert den Menschen seit jeher. Nach der Sonne ist er
											das hellste Objekt am Himmel. Jeden Monat können wir den Mondzyklus beobachten<br>
											Aufgrund seiner Schwerkraft übt der Mond einen Einfluss auf die Erde aus. Am
											deutlichsten erkennt man dies an den Gezeiten. Auf unserem Planeten bilden sich
											zwei Flutberge aus, unter denen sich die Erdkugel hindurch dreht. So entstehen
											an den Küsten Ebbe und Flut. <br><br>
											In alten Kulturen brachte man den Mond mit Gottheiten in Verbindung. Bei den
											Ägyptern verkörperte der Mond die Göttin Isis, bei den Griechen Selene und bei
											den Römern Luna. Unsere Bezeichnung Mond stammt ursprünglich von den Germanen.
											Sie sahen in ihm den Gott Mani, der mit einem Pferdegespann über den Himmel zog.<br>
											Eine wichtige Rolle spielte der Mond bei der Erstellung von Kalendern. Unser Monat
											hat  etwa  die Dauer eines Mondzyklus.
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											Die Aufnahme zeigt den nächtlichen Vollmond in einem Waldstück bei Aachen.
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											Aufnahmeort: Aachen; 18mm Objektiv, Canon 400D; 6 Aufnahmen von 1 bis 6 Sekunden
											<br>
											Autor: ©Kurt Schaefer
Mond
Mondphasen
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											Jeden Monat können wir beobachten, wie der Mond über den Himmel zieht und sein Aussehen verändert.
											In rund 27 Tagen läuft der Mond um die Erde. In der gleichen Zeit dreht er sich um die eigene Achse.
											Er zeigt und deshalb immer nur die selbe Seite.<br>
											Im Laufe eines Monats nehmen wir die Phasen des Mondes war. Um die Zeit des Neumondes steht er -
											von der Erde aus gesehen – in der Nähe der Sonne und wir können ihn nicht sehen.
											Ein bis zwei Tage später erscheint er als schmale Sichel am Abendhimmel und geht kurz nach der Sonne unter.
											Eine Woche nach Neumond steht er als zunehmender Halbmond (der astronomische Ausdruck lautet: Mond im ersten
											Viertel) am Himmel. Eine Woche später ist Vollmond, der Mond ist die ganze Nacht über zu sehen.
											Nach einer weiteren Woche sehen wir ihn als abnehmenden Halbmond; er geht dann erst in den frühen
											Morgenstunden auf. Nach einer weiteren Woche ist er wieder bei der Sonne - es ist wieder Neumond und der Zyklus ist
											abgeschlossen.
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											Das Foto zeigt die schmale Mondsichel, nur 30 Stunden nach Neumond.
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											Aufnahmeort: Aachen; 15.04.2010, 20:13 Uhr; Kamera: Nikon D50; 200 mm, f/6,3; ISO 200; 2,5 s
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											Autor: ©Tankred Schmitt
Mondphasen
Mond im Sekundärlicht
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											Wie die Planeten erzeugt der Mond kein eigenes Licht. Er wird von der Sonne angestrahlt und wir sehen das von seiner Oberfläche
											reflektierte Sonnenlicht. <br>
											Auch die Erde reflektiert das Sonnenlicht. Auf dem Foto sehen wir den zunehmenden Mond kurz nach Neumond. Die helle Sichel wird von der Sonne bestrahlt.
											Der dunklere Bereich, also die Nachthälfte des Mondes, wird vom reflektierten Licht der Erde erhellt. Ein Beobachter auf dem
											Mond würde dort eine strahlende blaue Erdkugel am Nachthimmel sehen.
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											Aufnahmeort: Aachen; Teleskop: C8, 2030/f10; Film: Kodak Gold 400; ca. 30 sec.
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											Autor: ©Jürgen Balk
Mond im Sekundärlicht
Mondbewegung
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											Bedingt durch die Drehung der Erde um die eigene Achse und die Eigengeschwindigkeit mit der der Mond um die Erde
											läuft, wandert der Mond ziemlich rasch über den Nachthimmel.
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											Diese Aufnahmereihe wurde mit einer Kamera auf einem feststehenden Stativ erstellt; alle 2 Minuten wurde ein
											Foto gemacht.
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											Aufnahmeort: Kelmis; 21.05.2010; Kamera: Canon 500D; 300 mm Brennweite; ISO 200; 1/100s;
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											Autor: ©Dr. Thomas Hebbeker
Mondbewegung
Mondkarte
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											Schon mit bloßem Auge erkennt man dunkle Gebiete auf
											dem Mond. Mit etwas Fantasie kann man sie als
											„Mondgesicht“, „Mann im Mond“ oder Hasen deuten. <br>
											Im Teleskop erkennt man, dass es sich um große ebene
											Flächen handelt. Vor dreihundert Jahren glaubte man,
											dies seien mit Wasser gefüllte Meere und gab ihnen
											klangvolle Namen. <br>
											Tatsächlich gibt es kein flüssiges Wasser auf dem Mond.
											Die Meere sind riesige Krater, die vor Milliarden
											Jahren durch Einschläge große Meteoriten entstanden
											sind. Aus dem Innern des Mondes trat flüssige Lava
											und füllte die Krater auf.<br>
											<br><br>
											Die größten Meere (lateinisch Maria) sind:
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											Mare Frigoris (Meer der Kälte)<br>
											Mare Imbrium (Regenmeer)<br>
											Mare Serenitatis (Meer der Heiterkeit)<br>
											Mare Crisium (Meer der Gefahren)<br>
											Mare Tranquillitatis (Meer der Ruhe)<br>
											Mare Foecunditatis (Meer der Fruchtbarkeit)<br>
											Oceanus Procellarum (Ozean der Stürme) <br>
											Mare Nubium (Wolkenmeer)<br>
											Mare Humorum (Meer der Feuchtigkeit)<br>
											Mare Vaporum (Meer der Dünste)<br>
											Mare Nectaris (Nektarmeer)
											<br>
											Das im Norden liegende Mare Serenitatis hat einen
											Durchmesser von 700 km.
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											Bei den hellen Flächen handelt es sich um mit Kratern übersäte Hochländer.
											Sie sind geologisch älter als die Meere. <br<br>
											Im Teleskop gut erkennbar sind die Strahlenkrater
											Tycho (85 km Durchmesser),  Kopernikus (95 km), der
											besonders helle Krater Aristarchus (40 km) und der
											dunkle, mit Lava gefüllte Plato (100 km). <br>
											Die Krater auf dem Mond wurden nach großen Gelehrten benannt.
											<br><br>
											Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 21.10.2010, 20:30 MESZ; 20cm-Refraktor, f: 3000mm; Canon 400D; ISO 100; 1/125s; Mosaik aus 6 Aufnahmen
											<br>
											Autor: ©Kurt Schaefer
Mondkarte
Mond und Venus
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											Diese eindruckvolle Aufnahme zeigt den Untergang der abnehmenden Mondsichel über dem Hermanns-Denkmal im
											Teutoburger Wald. Der helle 'Stern' unterhalb des Mondes ist der Planet Venus.
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											Kamera: Nikon D50
											<br>
											Autor: ©Tankred Schmitt
Mond und Venus
Mondsichel
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											Die schmale Sichel des zunehmenden Mondes, zwei Tage nach Neumond.
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											Aufnahmeort: Vogelsberg; 03.06.2011, 22:15 MESZ; 200mm Objektiv, Canon 450D; 1/15s; ISO 400
											<br>
											Autor: ©Kurt Schaefer
Mondsichel
Terminator
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											Die Mondsichel, zwei Tage nach Neumond. <br><br>
											Von Norden nach Süden verläuft die Tag-und Nachtgrenze
											auf dem Mond - sie wird Terminator genannt.<br>
											Beim Blick durch ein Teleskop erkennt man mehrere
											große Einschlagkrater.<br><br>
											Der genau auf dem Terminator liegende Krater in der
											Mitte ist der 130 km große Langrenus, benannt nach dem belgischen
											Mathematiker und Astronom Michael Florent von Langren.>
											<br><br>
											Aufnahmeort: Aachen; 16.02.2010; 20cm Refraktor, f/15;
											Kamera: Canon 400D; ISO 400; 1/100s; Mosaik aus 3
											Aufnahmen
											<br>
											Autor: ©Kurt Schaefer
Terminator
Mondsichel
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											Der zunehmende Mond, vier Tage nach Neumond. <br><br>
											Die große dunkle Fläche rechts oberhalb der Bildmitte
											ist Mare Crisium, das 'Meer der Gefahren'. Mare
											Crisium ist ein riesiges Einschlagbecken mit einem
											Durchmsser von etwa 418 km. Es entstand vor
											4 Milliarden Jahren durch einen Meteoriteneinschlag.
											Ein großer Meteorit durchschlug die Mondkruste, flüssige
											Lava trat aus und füllte das entstandene Becken.
											Die Lava erstarrte zu einer dunklen Gesteinsmasse.
											<br><br>
											Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 18.04.2010, 22:30 MESZ; 20cm-Refraktor, f: 3000mm; Canon 400D; ISO 400; 1/90s
											<br>
											Autor: ©Kurt Schaefer
Mondsichel
Sonnenaufgang auf Mond
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											Vier Tage nach Neumond geht am 90 km großen Krater Vlacq (oben im Bild)
											die Sonne auf. Der Krater ist ca. 3 km tief. Aus seiner Mitte ragt ein
											zentraler Berg auf.
											Die Spitze des Berges wird schon von der Sonne beschienen, während das
											Kraterinnere noch im Dunkeln liegt. <br><br>
											Der Krater entstand vor ca. 4 Milliarden Jahre beim Einschlag eines
											großen Meteoriten. Dabei wurden Kubikkilometer
											Mondgestein ausgeschleudert und ein tiefes Loch blieb zurück. <br>
											Zentralberge sind häufige Erscheinungen in Mondkratern. Sie bildeten
											sich, als der durch den Einschlag zusammen gedrückte Mondboden zurück
											federte. <br><br>
											Der Krater liegt im Südosten des Mondes. Benannt wurde er nach dem
											niederländischen Mathematiker Adriaan Vlacq,
											der im 17. Jahrhundert lebte.
											<br><br>
											Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 18.04.2010, 22.00 MESZ; 20cm-Refraktor, f: 3000mm; Webkamera ICam Tracer;
											50 von 500 Aufnahmen mit Avistack 2 addiert und mit Giotto geschärft
											<br>
											Autor: ©Kurt Schaefer
Sonnenaufgang auf Mond
Rheitatal
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											In den südlichen Breiten des Mondes liegen die Krater Metius
											(90 km Durchmesser) und Rheita (70 km).<br>
											Zwischen den Kratern verläuft das 180 km lange und bis zu 25 km breite
											Rheitatal (Vallis Rheita). Das Tal wurde durch eine Kette von Einschlägen
											gebildet. Möglicherweise entstand es vor 4 Milliarden Jahren, als
											das gewaltige Mare Nectaris gebildet wurde und riesige ausgeschleuderte
											Felsblöcke auf den Mond zurück fielen.
											<br><br>
											Adriaan Metius war ein niederländischer Mathematiker und Astronon. <br>
											Anton Maria Schyrleus von Rheita war ein österreichischer Priester
											und Astronom. <br><br>
											Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 18.04.2010, 22.00 MESZ; 20cm-Refraktor, f: 3000mm; Webkamera ICam Tracer; 50 von 500 Aufnahmen mit Avistack 2 addiert und mit Giotto geschärft
											<br>
											Autor: ©Kurt Schaefer
Rheitatal
Zunehmender Mond
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											Der zunehmende Mond, 6 Tage nach Neumond. <br>
											Der Terminator verläuft durch das Mare Serenitatis (Meer der Heiterkeit).
											<br><br>
											Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 28.03.2012, 21.30 bis 22.30 Uhr MEZ; 20cm-Refraktor, f: 3000mm; Kamera: DMK
											21 618.AU; 1/90 s; 100 von 500 Aufnahmen; gestackt mit Autostakkert 2.46, geschärft mit Waveletfunktion
											von Avistack 2; Mosaik aus 107 Aufnahmen
											<br>
											Autor: ©Kurt Schaefer
Zunehmender Mond
Mare Crisium
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											Am nordöstlichen Rand des Mondes liegt das Mare Crisium (Meer der Gefahren), ein großes Einschlagbecken mit
											einem Durchmesser von 570 km (Nord-Südrichtung) und 620 km (Ost-West). Es ist schon mit bloßem Auge gut sichtbar.
											Entstanden ist es vor ca. 3,8 Milliarden Jahren, bein Einschlag eines riesigen Meteoriten.
											Das dunkle Innere des Mare besteht aus erstarrter Lava. Die umgebenden Kraterwälle sind bis zu 3 km hoch. <br>
											Westlich (links) davon liegt das dunkle Mare Tranquilitatis (Meer der Ruhe), das mit einem Alter von mehr als 4
											Milliarden Jahren zu den ältesten Einschlagbecken gehört. <br>
											Zwischen den Maria liegt der 30 km große Krater Proclus, der mit einem Alter von 1 Milliarde Jahren sehr viel
											jünger ist. Gut erkennbar sind helle Spuren von Auswurfmaterial, das beim Meteoriteneinschlag in das Mare Crisium
											geschleudert wurde.
											<br><br>
											Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 28.03.2012, 21.30 bis 22.30 Uhr MEZ; 20cm-Refraktor, f: 3000mm; Kamera: DMK
											21 618.AU; 1/90 s; 100 von 500 Aufnahmen; gestackt mit Autostakkert 2.46, geschärft mit Waveletfunktion
											von Avistack 2; Mosaik aus 12 Aufnahmen
											<br>
											Autor: ©Kurt Schaefer
Mare Crisium
Posidonius
											<br><br>
											Am östlichen Rand des dunklen Mare Serenitatis liegt der 100 km große Krater Posidonius. Er entstand vor ca. 3,2
											Milliarden Jahren. <br>
											Der Kraterrand ist eigenartig strukturiert. Im Inneren ist ein weiterer konzentrischer Rand sichtbar. Der
											äußere Rand ist stellenweise zerstört. Der Krater füllte sich später mit Lava. Etwa in der Mitte
											schlug noch später ein Meteorit ein und formte den 11 km großen Krater Posidonius A. <br>
											Das Innere von Posidonius ist leicht aufgewölbt und von Rissen durchzogen.
											<br><br>
											Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 28.03.2012, 21.30 bis 22.30 Uhr MEZ; 20cm-Refraktor, f: 3000mm; Kamera: DMK
											21 618.AU; 1/90 s; 100 von 500 Aufnahmen; gestackt mit Autostakkert 2.46, geschärft mit Waveletfunktion
											von Avistack 2; Mosaik aus 6 Aufnahmen
											<br>
											Autor: ©Kurt Schaefer
Posidonius
Mare Nectaris
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											Das 360 km große Mare Nectaris (Nektarmeer) entstand vor ca. 3,9 Milliarden Jahren und ist Namensgeber
											einer geologischen (eigentlich muss es selenologisch heißen) Ära auf dem Mond - der Nektarischen Periode. <br>
											Auffälligster Krater im Mare Nectaris ist der 12 km große Rosse. <br>
											Westlich (links) des Mare liegen die großen Krater Theophilus (104 km), Cyrillus (100 km) und Catharina (104 km). Im
											Teleskop bietet diese Dreierkette einen beeindruckenden Anblick.<br>
											Südlich des Mare liegt der 124 km große Krater Fracastorius. Sein nördlicher Rand wurde zerstört und das Innere
											des Kraters füllte sich mit Lava.
											<br><br>
											Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 28.03.2012, 21.30 bis 22.30 Uhr MEZ; 20cm-Refraktor, f: 3000mm; Kamera: DMK
											21 618.AU; 1/90 s; 100 von 500 Aufnahmen; gestackt mit Autostakkert 2.46, geschärft mit Waveletfunktion
											von Avistack 2; Mosaik aus 12 Aufnahmen
											<br>
											Autor: ©Kurt Schaefer
Mare Nectaris
Theophilus
											<br><br>
											Der 104 km große Krater Theophilus (Bildmitte) liegt westlich des Mare Nectaris. Sein
											Alter wird auf 1 bis 3,2 Milliarden Jahre geschätzt. Im Innern erhebt sich ein Zentralgebirge mit
											vier Gipfeln, die eine Höhe von bis zu 1400 Metern erreichen. Der Boden des Kraters liegt 3 km unter
											der Umgebung. <br>
											Westlich liegt der 100 km große Karter Cyrillus, der ca, 3,9 Milliarden Jahre alt ist. Die
											zentralen Berge haben ein  HÖhe von ca. 1000 Metern. <br>
											Der Krater am rechten unteren Bildrand ist der 29 km große Mädler. <br><br>
											Die Aufnahme entstand bei sehr guten Sichtbedingungen (ruhiger Luft) und zeigt daher viele
											Details.
											<br><br>
											Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 28.03.2012, 21.30 bis 22.30 Uhr MEZ; 20cm-Refraktor, f: 22,5; 1,5fach
											Barlowlinse; Kamera: DMK 21 618.AU; 1/90 s; 100 von 500 Aufnahmen; gestackt mit Autostakkert 2.46, geschärft mit
											Waveletfunktion von Avistack 2; Mosaik aus 2 Aufnahmen
											<br>
											Autor: ©Kurt Schaefer
Theophilus
Zunehmender Mond
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											Der zunehmende Mond, 7 Tage nach Neumond.
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											Östlich der Tag- und Nachtgrenze treten besonders deutlich die dunklen Einschlagbecken Mare Serenitatis
											und Mare Traquillitatis hervor.
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											Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; <br>
											Autor: ©Tobias Häusler
Zunehmender Mond
Gebirgsketten
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											Vor 3,8 bis 3,9 Milliarden Jahren wurde bei einem gewaltigen Meteoriteneinschlag das
											Mare Imbrium (Regenmeer) gebildet. Beim Aufprall des Meteoriten entstanden ausgedehnte
											ringförmige Gebirgsketten, darunter die Montes Apennines (MAp), Montes Caucasus (MC)
											und Montes Alpes (MAl) – allesamt benannt nach irdischen Gebirgen. <br>
											Bei zunehmendem Halbmond kann man sie besonders gut beobachten, da die hohen Berge
											dunkle Schatten werfen.<br>
											Nach dem Einschlag füllte sich das entstandene Becken mit flüssiger Lava, die zu
											einem dunklen Basalt erstarrte. <br>
											Später schlugen weitere Meteoriten ein und bildeten beeindruckende Krater, wie
											Plato (P), Archimedes (A) und Erathostenes (E). <br>
											Westlich der Apenninen liegt Palus Putredinis (PP), der „Sumpf der Fäulnis“, eine
											dunkle erstarrte Lavafläche. Hier landete 1972 die Mondlandefähre der Apollo 15 Mission (LZ).
											<br><br>
											Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 02.01.2012, 21.30 Uhr MEZ; 20cm-Refraktor, f: 3000mm; Kamera: DMK 21 618.AU;
											1/90 s; 200 von 500 Aufnahmen; gestackt mit Avistack, geschärft mit Giotto; Mosaik aus 20 Aufnahmen
											<br>
											Autor: ©Kurt Schaefer
Gebirgsketten
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