Planeten

Merkur und Venus
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											Merkur ist der innerste Planet des Sonnensystems. Von der Erde aus gesehen bewegt er sich nie allzu weit von der Sonne weg.
											Er kann daher immer nur einige Tage im Jahr nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang für ein bis zwei Stunden beobachtet werden.<br><br>
											Anfang April 2010 konnte Merkur leicht gefunden werden: Er stand westlich (rechts) neben der auffallend hellen Venus.
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											Auf dieser Aufnahme sieht man die sehr helle Venus und daneben den nicht ganz so hellen Merkur. <br> Die Venus wird noch bis in den Sommer hinein
											als Abendstern zu sehen sein. Merkur hatte sich bereits Mitte April wieder so weit in Richtung Sonne bewegt, dass er nicht mehr zu sehen war.
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											Aufnahmeort: Aachen, Senserbach; 05.04.2010, 21:15 MESZ; Canon 400D; 55 mm, f/5,6; ISO 200; 8s
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											Autor: ©Kurt Schaefer
Merkur und Venus
Merkur und Jupiter
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											Vom 10. bis zum 25. März 2011 bot sich wieder die Gelegenheit, den Planeten Merkur am Abendhimmel zu sehen.
											Beim Aufsuchen war der Planet Jupiter hilfreich, der als auffallend heller „Stern“ tief über dem westlichen
											Horizont stand. Am 15. März stand Merkur nur 2° neben dem hellen Jupiter.
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											Das Foto zeigt Merkur (rechts) und Jupiter am 15. März 2011  tief über dem Horizont. Merkur
											war zu diesem Zeitpunkt etwa 160 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, Jupiter etwa 880 Millionen
											Kilometer.
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											Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 15.03.2011, 19:35 MEZ; Canon 450D; 200 mm, f/5,6; ISO 800; 2s
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											Autor: ©Kurt Schaefer
Merkur und Jupiter
Merkur im Teleskop
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											Im Teleskop ist Merkur nur sehr schwierig zu beobachten, da er immer tief über dem Horizont steht und die
											Luftschichten unserer Erdatmosphäre die Beobachtung stören.<br>
											Bis zur Erforschung mittels Raumsonden  - 1974 und 1975 flog die Sonde Mariner 10 dreimal an Merkur vorbei -
											existierten nur sehr ungenaue Zeichnungen und Karten seiner Oberfläche. <br>
											Beim Blick durchs Teleskop zeigt Merkur Phasen, wie unser Erdmond, da er von der Erde aus gesehen seitlich von der
											Sonne angestrahlt wird.
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											Mit 4800 km Durchmesser ist Merkur der kleinste Planet im Sonnensystem. Da er 'nur' 58 Millionen km von der Sonne
											entfernt ist, herrschen auf der Tagseite Temperaturen von bis zu 430° Celsius.
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											Aufnahmeort: Aachen, 27.03.2004; Teleskop: C8, 2,4 fach Barlowlinse; Kamera: Philips PCVC 740k, 640 x 480;
											Bearbeitung: 367 Frames, daraus 73 summiert in Registax, geschärft, RGB Shift, bearbeitet in Photoshop,
											Tonwertkorrektur, Farbbalance, Abbildung 200 %
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											Autor: ©Hans-Peter Bartz-Kracht
Merkur im Teleskop
Venus als Abendstern
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											Die Venus umkreist die Sonne als zweiter Planet. Zu bestimmten Zeiten kann sie abends nach Sonnenuntergang oder morgens vor Sonnenaufgang
											für einige Stunden als strahlend heller Stern gesehen werden. Man nennt die Venus auch den „Abendstern“ oder
											den „Morgenstern“.
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											Diese Aufnahme entstand am 17.04.2010 auf dem 50 m hohen Aussichtsturm der ehem. Ordensburg Vogelsang
											im Nationalpark Eifel.
											Sie zeigt den zunehmenden Mond und darunter die helle Venus.
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											An diesem Tag herrschte ein Flugverbot über Deutschland, da eine Wolke aus Vulkanasche über Westeuropa hinweg zog.
											Die feine Asche war beim Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull hoch in die Atmosphäre geschleudert worden
											und stellte eine Gefahr für die Flugzeugtriebwerke dar.<br>
											Aufgrund des Flugverbots herrschte besonders klares Wetter, da keine Kondensstreifen den Himmel trübten.
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											Aufnahmeort: Vogelsang, Nationalpark Eifel; 17.04.2010, 21.30 MESZ; Canon 400D; 28 mm, f/5,6; ISO 1oo; 4s
											<br>
											Autor: ©Kurt Schaefer
Venus als Abendstern
Venus als Morgenstern
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											Vom Winter 2010 bis in den Juni 2011 geht die Venus morgens vor Sonnenaufgang
											im Osten als 'Morgenstern' auf.
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											Diese Aufnahme entstand am 30.01.2011. Die Sichel des abnehmenden Mondes stand an diesem
											Morgen unterhalb der strahlend hellen Venus.
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											30.01.2011, 08.45Uhr MEZ; Canon 5 D Mark II
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											Autor: ©Werner Möhler
Venus als Morgenstern
Venus und Jupiter
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											Mitte März 2012 standen die helle Venus und der nicht ganz so helle Jupiter nah beieinander am Abendhimmel. Der
											Abstand betrug - von der Erde aus gesehen - etwa 3°.<br>
											Tatsächlich waren die Planeten weit voneinander entfernt. Venus war zu diesem Zeitpunkt ca. 120 Millionen km von der Erde entfernt,
											Jupiter dagegen 840 Millionen km.
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											Die Aufnahme zeigt neben den hellen Planeten auch die Plejaden (Siebengestirn) am oberen Bildrand sowie das 'V' des Sternbildes Stier
											mit dem hellen Stern Aldebaran (links oben).
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											Aufnahmeort: Eifel; 16.03.2012, 20.30 MEZ; Canon 450D; 17 mm, f/4,5; ISO 8oo; 15s
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											Autor: ©Kurt Schaefer
Venus und Jupiter
Venus und Mond
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											Venus und Mond über dem Hermann-Denkmal in Detmold. Diese ästhetische Aufnahme entstand am Silversterabend
											2008. Zur Veranschaulichung der Bewegung der beiden Himmelskörper wurde eine Serie von neun Belichtungen im
											Abstand von mehreren Minuten gemacht.
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											Aufnahmeort: Detmold; Aufnahmedatum: 31.12.2008, 20.00 Uhr MEZ; Kamera: Nikon D50; 200 mm; f/6,5; Belichtung 5s; ISO 800
											<br>
											Autor: ©Tankred Schmitt
Venus und Mond
Venus im Teleskop
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											Mit dem Teleskop lassen sich keine Einzelheiten auf der Venusoberfläche erkennen, da sie von dichten Wolken verhüllt ist.
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											Man kann allerdings beobachten, dass die Venus im Laufe der Zeit ihre Gestalt verändert – sie zeigt Phasen wie unser Mond. Dies konnte schon Galileo Galilei mit seinem einfachen Fernrohr vor 400 Jahren beobachten.
											So ist die Venus am Abendhimmel im Teleskop zunächst als fast rundes Scheibchen erkennbar, wird dann zum
											„Halbmond“  und nimmt dann die Form einer Sichel an, die im Laufe von Wochen immer schmaler und größer wird. Die Venus bewegt sich dabei (von der Erde aus gesehen) auf die Sonne zu. Für mehrere Wochen hält sie sich in der Nähe der Sonne auf und wandert gemeinsam mit der Sonne über den Taghimmel. Sie ist dann nicht sichtbar. Im Laufe der Zeit nimmt der Abstand Venus-Sonne wieder zu und die Venus geht als strahlend heller Morgenstern vor der Sonne auf.
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											24.01.2001, 16:10 MEZ, Teleskop: 12' SC f/20; Projektion mit 2x Zeiss-Barlowlinse; Webcam Cellvision; Komposit aus
											125 Einzelbildern
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											Autor: ©Markus Emmerich
Venus im Teleskop
Venus 2012
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											Von Januar bis Juni 2011 ging Venus morgens vor der Sonne auf und war als auffallend
											heller Morgenstern sichtbar. Von Juli bis September zog sie, von der
											Erde aus nicht zu sehen - hinter der Sonne vorbei (obere Konjunktion).
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											Seit Oktober 2011 hat sich der seitliche Abstand (Elongation) der Venus
											von der Sonne wieder so weit vergrößert, dass sie wieder als heller
											Abendstern im Südwesten sichtbar ist.
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											Diese Aufnahme der Venus entstand im März 2012 an der Aachener Sternwarte. Ihre
											Entfernung zur Erde betrug zu diesem Zeitpunkt etwa 120 Millionen Kilometer.
											Die Venus erscheint als 'Halbmond', da sie seitlich von der Sonne angestrahlt wird.
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											14.03.2012, 20:30 MEZ; 20cm-Refraktor, f/15; Kamera: DMK 21 618.AU; je 1.000 Bilder mit Rot-, Grün- und Baufilter.
											gestackt und geschärft mit Autostakkert 2.46; 20 % Verwendungsrate<br>
											Autor: ©Kurt Schaefer
Venus 2012
Venus 2012
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											Bis Mitte Mai 2012 war die Venus als strahlend heller Abendstern sichtbar.
											Derzeit nähert sie sich - von der Erde aus gesehen - weiter der Sonne und ihre Helligkeit nimmt ab.
											An 5./6. Juni schiebt sie die Venus genau vor die Sonne und wir können das seltene Schauspiel eines
											Venustransits beobachten.
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											Diese Aufnahmen der Venus entstanden am 1. (links) und 13. Mai 2012 an der Aachener Sternwarte. Die
											Entfernung zur Erde nahm in diesem Zeitraum  von ca. 66 Millionen auf 55 Millionen Kilometer ab.
											Die Venussichel ist dabei schmaler und größer geworden.
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											01. und 13.05.2012, 21.00 MESZ; 20cm-Refraktor, f/15; Kamera: Canon 60, aufgenommen im Videomodus, 50
											Bilder pro Sekunde; 1/250 s; ISO 100; gestackt und geschärft mit Autostakkert; 25 % Verwendungsrate<br>
											Autor: ©Dirk Beba
Venus 2012
Venustransit 2004
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											Am 8. Juni 2004 konnte ein sehr seltenes Himmelschauspiel beobachtet werden: Die Venus zog – von der Erde aus gesehen – vor der Sonnenscheibe vorbei.<br>
											Ein solcher Venustransit ereignet sich aufgrund der Bahnen von Erde und Venus
											in Abständen von 122 und 8 Jahren. So fanden Transite 1761, 1769, 1874, 1882 und 2004 statt.
											Der nächste Durchgang wird am 5. Juni 2012 zu beobachten sein. Von Deutschland aus kann man allerdings nur noch die letzte Phase
											des Durchgangs sehen, da die Sonne dann erst aufgeht.<br>
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											Die hier gezeigten Aufnahmen zeigen den Venustransit von 2004. Die Venus zog innerhalb von 6 Stunden vor der Sonnenscheibe vorbei. Zu diesem Zeitpunkt war die Venus 42 Millionen Kilometer von der Erde entfernt.<br>
											Auf dem Foto schiebt sich die Venus gerade vor die Sonne. Das Foto wurde mit einem Spiegelteleskop aufgenommen. Zum Schutz vor der gleißend hellen Sonnenstrahlung wurde eine spezielle Sonnenfilterfolie vor die Teleskopöffnung gespannt.
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											Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 08.06.2004; 18cm-Maksutov-Teleskop, f/1o; Kodak-Diafilm 100 ASA; 1/500s; Filterfolie
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											Autor: ©Kurt Schaefer
Venustransit 2004
Venustransit 2004
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											Misst man die Zeitpunkte, zu denen die Venus den Rand der Sonnenscheibe
											„berührt“ von unterschiedlichen Orten
											der Erde aus, so kann man daraus den Abstand unseres Planeten von der
											Sonne berechnen.
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											Der berühmte Entdecker James Cook reiste deshalb 1769 eigens in den
											Pazifik, um von dort aus den  Venustransit zu vermessen.  Damals konnte
											der Abstand Sonne-Erde ziemlich genau zu 150 Millionen Kilometern bestimmt
											werden.
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											Dies war von fundamentaler Bedeutung.
											Mithilfe der von Johannes Kepler formulierten Gesetze konnten daraus die Entfernungen der
											übrigen Planeten unseres Sonnensystems abgeleitet werden.
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											Auf diesem Foto ist die Venus bereits ein Stück weiter vor der Sonnenscheibe vorbei gewandert. Die Aufnahme entstand
											mit einer Digitalkamera, die hinter das Okular eines Spiegelteleskops gehalten wurde.
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											Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 20cm-Newton-Teleskop, f/6; Okularprojektion, Digitalkamera
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											Autor: ©Jürgen Balk
Venustransit 2004
Venustransit 2004
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											Nach mehreren Stunden war die Venus ein ganzes Stück vor der Sonne vorbei
											gewandert.
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											Aufnahmeort: sternwarte Aachen; Newton, 200/f6; Okularprojektion; Digitalkamera
											<br>
											Autor: ©Jürgen Balk
Venustransit 2004
Venustransit 2004
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											Nach etwa 6 Stunden war der Transit vorüber. Auf diesem Bild „berührt“ die Venus fast den Sonnenrand.<br><br>
											Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 08.06.2004; 18cm-Maksutov, f/10; Kodak-Diafilm 100 ASA; 1/500s
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											Autor: ©Kurt Schaefer
Venustransit 2004
Mars 2012
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											Mars umkreist die Sonne auf einer Bahn, die größer ist, als die Bahn unserer Erde - er gehört somit zu den äußeren
											Planeten. Für einen Umlauf um die Sonne benötigt er 687 Tage. <br>
											Etwa alle zwei Jahre überholt die Erde den Mars. Steht die Erde genau zwischen Mars und Sonne, so spricht man
											von einer Opposition. Von der Erde aus gesehen steht der Mars dann genau gegenüber der Sonne, er
											kann die ganze Nacht über beobachtet werden. In den Wochen vor und nach der Oppostion ist Mars auffallend hell.<br><br>
											Während der Opposition im März 2012 bewegt sich Mars langsam durch das Sternbild Löwe. Auf dem Foto ist er als
											heller 'Stern' unterhalb des liegenden Löwen zu sehen.
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											Aufnahmeort: Aachen, 17.03.2012, 22.00 MEZ; Canon 450D; 17 mm, f/4; ISO 16oo; 15 s; Komposit aus 6 Aufnahmen
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											Autor: ©Kurt Schaefer
Mars 2012
Mars und Mond
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											Dieses außergewöhnliche Bild zeigt den zunehmenden Mond zusammen mit dem Planeten Mars (links). Die Aufnahme wurde aus mehreren
											Belichtungen im HDR-Verfahren zusammengesetzt. So sind auf dem selben Bild der helle Mond,
											der vielfach lichtschwächere Mars und die Wolken sichtbar.
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											15.03.2008, 01:15 MEZ; 1/100s bis zu 2s
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											Autor: Tankred Schmitt
Mars und Mond
Mars im Teleskop
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											Im Teleskop ist der Mars relativ schwierig zu beobachten. Sein Durchmesser am Nachthimmel beträgt nur etwa 20 Bogensekunden – die Scheibe des Vollmondes erscheint uns 90mal größer.
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											Diese Aufnahme entspricht in etwa dem, was man bei der Beobachtung durch ein Teleskop mit dem Auge wahrnimmt: eine helle Polkappe und dunkle Strukturen.
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											Die Polkappe besteht überwiegend aus Trockeneis (gefrorenes Kohlendioxid). Bei den dunklen Strukturen handelt es sich um verkraterte Hochländer. Dort wird der Sand und Staub durch Windeinwirkung fortgeweht und der dunklere Untergrund wird sichtbar.
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											Aufnahmeort: Würselen; 27.07.2003, 3:19 MEZ; Zentralmeridian des Mars: 210°; Teleskop: C14 (35cm-Schmidt-Cassegrain-Teleskop)
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											Autoren: ©Stefan Ueberschaer, Gerd Görres
Mars im Teleskop
Mars 2003
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											Aufgrund ihrer großen Entfernung sind die Planeten nur schwer zu fotografieren. Um Einzelheiten abzubilden,
											sind ein Teleskop, große Brennweiten von mehreren Metern und lange Belichtungszeiten erforderlich. <br><br>
											Im Zeitalter der chemischen Fotografie stellten die langen Belichtungszeiten von mehreren Sekunden ein Problem dar.
											Unsere irdische Lufthülle ist in ständiger Bewegung. Bei der Beobachtung mit dem Teleskop macht sich das
											dadurch bemerkbar, dass ein Stern oder Planet im Gesichtsfeld „zittert“ oder wackelt. Dieser störende Effekt wird
											umso größer, je höher die Vergrößerung ist. Bei einer sekundenlangen Fotografie führt dies dazu, dass die
											Aufnahme unscharf wird.
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											Mit  Einführung der elektronischen CCD-Kameratechnik konnte hier ein wesentlicher Fortschritt erzielt werden. Das Licht des Planeten fällt nicht auf einen chemischen Film, sondern auf einen hochempfindlichen Chip, der die Bildinformationen sammelt.<br>
											In der Praxis wird bei der Planetenfotografie eine Videokamera oder Webkamera an ein Teleskop angeschlossen. Die Kamera macht viele kurzbelichtete Aufnahmen, die an einen Computer übertragen werden. Durch die kurzen Belichtungszeiten von Sekundenbruchteilen, wird die „Wackelbewegung“ des Planeten regelrecht „eingefroren“. Mittels Bildbearbeitungsprogrammen können die Einzelaufnahmen zu einem Gesamtbild zusammengefügt und weiter verarbeitet werden.
											Durch Einsatz der CCD-Technik können Amateurastronomen mittlerweile hoch aufgelöste Fotos von Planeten erstellen, die besser sind, als Aufnahmen, die früher mittels chemischer Fotografie mit den größten Teleskopen der Welt gemacht wurden.
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											Die hier gezeigte Aufnahme des Mars entstand mit dieser Technik. Deutlich sind eine Polkappe und dunkle Strukturen erkennbar.
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											Aufnahmeort: Edelweissspitze/Österreich; 26.09.2003, ca. 0:00h MESZ; Teleskop: 18cm-Maksutov-Newton f/8; 2,4-fach Barlow +
											2-fach Barlow; Kamera: Philips ToUcam 740k<br>
											1024 Bilder mit IR-Sperrfilter in Registax summiert, 30% Verwendungsrate
											1024 Bilder mit IR-Passfilter mit Registax summiert, 30% Verwendungsrate
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											Summenbilder in Photoshop unscharf maskiert, geschärft und
											weiterbearbeitet, anschließend als IR-RGB-Bild zusammengesetzt
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											Autor: ©Georg Görgen
Mars 2003
Seite 1 von 3


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