Mondlauf

Planeten

 

 

 

Merkur

wandert im Juli durch die Sternbilder Krebs und Löwe. Der innerste Planet des Sonnensystems bewegt sich von der Erde aus gesehen immer in der Nähe der hellen Sonne und ist daher schwierig zu beobachten. Im Juli dieses Jahres  ergibt sich keine Gelegenheit zur Beobachtung.

Venus

wandert durch das Sternbild Löwe. Nach Sonnenuntergang wird sie im Westen als auffallend heller Abendstern sichtbar. Gegen Mitternacht geht sie unter. Im Teleskop erscheint der Planet in diesem Monat als „Halbvenus“. Da die Venus stets von einer dichten Wolkendecke umgeben ist, sind keine Einzelheiten der Oberfläche erkennbar.

Venus im Teleskop

Mars

bewegt sich durch den Steinbock. Anfang Juli geht er kurz vor Mitternacht auf, Ende des Monats bereits gegen 21:45 Uhr. Am 27. Juli erreicht er seine Oppositionsstellung. Er steht dann – von der Erde aus gesehen – der Sonne genau gegenüber. Die Zeit um die Opposition bietet die beste Gelegenheit zur Beobachtung eines Planeten, da er die ganze Nacht über sichtbar ist und sein Abstand zur Erde am geringsten ist. Der Abstand Mars – Erde beträgt dann „nur“ 58 Millionen Kilometer. Mars ist auffallend hell. Durch sein rötliches Licht unterscheidet er sich von den meisten Sternen. Im Teleskop erscheint Mars als kleines Scheibchen auf dem dunkle Strukturen und eine helle Polkappe erkennbar sind.

Mars

Jupiter

wandert durch die Waage. Nach Sonnenuntergang steht er tief über dem südlichen Horizont. Anfang Juli geht er gegen 3.30 Uhr morgens im Westen unter, Ende des Monats gegen 0.30 Uhr. Der größte Planet des Sonnensystems ist eines der hellsten Objekte am Nachthimmel. Im Teleskop sind Wolkenbänder in seiner Atmosphäre und seine vier größten Monde gut zu erkennen.

Jupiter

Saturn

wandert durch den Schützen. Nach Sonnenuntergang steht er tief über dem südlichen Horizont. Anfang Juli geht er gegen 5.30 Uhr morgens im Westen unter, Ende Juli gegen 3.00 Uhr. Saturn ist mit bloßem Auge gut sichtbar. Im Teleskop sind sein Ringsystem und seine größten Monde gut zu erkennen.

Saturn

Uranus

bewegt sich langsam durch die Fische. Anfang Juli geht er gegen 2.00 Uhr morgens im Osten auf, Ende des Monats bereits gegen Mitternacht. Uranus ist in einer dunklen mondlosen Nacht gerade noch mit bloßem Auge sichtbar. Mit einem Fernglas und einer Sternkarte ist er eindeutig zu identifizieren. Im Teleskop ist er ein kleines Scheibchen, auf dem keine Einzelheiten erkennbar sind.

Uranus

Neptun

bewegt sich langsam durch das Sternbild Wassermann. Anfang Juli geht er gegen 0.30 Uhr morgens im Osten auf, Ende des Monats gegen 23.00 Uhr. Um den fernsten Planet des Sonnensystems zu sehen, benötigt man mindestens ein Fernglas. Im Teleskop erscheint er als winziges Scheibchen, auf dem keine Einzelheiten erkennbar sind.

Neptun

Grafik mit dem Planetenlauf der sichtbaren Planeten

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Abbildung mit freundlicher Genehmigung von:

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