Mondlauf

Planeten

 

 

 

Merkur

wandert im September durch die Sternbilder Löwe und Jungfrau. Der innerste Planet des Sonnensystems bewegt sich von der Erde aus gesehen immer in der Nähe der hellen Sonne und ist daher schwierig zu beobachten. In der ersten Septemberwoche kann Merkur in der Morgendämmerung beobachtet werden. Gegen 5.00 Uhr geht er im Osten vor der Sonne auf. Merkur ist für etwa eine halbe Stunde mit bloßem Auge sichtbar, dann verblasst er in der hellen Dämmerung.

Merkur im Teleskop der Aachener Sternwarte

Venus

wandert durch das Sternbild Jungfrau. Nach Sonnenuntergang wird sie im Westen tief über dem Horizont als heller Abendstern sichtbar. Anfang des Monats geht sie gegen 21.00 Uhr im Westen unter. Ende des Monats sinkt sie bereits bereits gegen 19.00 Uhr unter den Horizont. Im Teleskop erscheint der Planet in diesem Monat als Sichel. Da die Venus stets von einer dichten Wolkendecke umgeben ist, sind keine Einzelheiten der Oberfläche erkennbar.

Venus im Teleskop

Mars

wandert vom Schützen in den Steinbock. Nach Sonnenuntergang steht er als strahlend heller Stern im Süden. Anfang September geht er gegen 2.30 Uhr morgens im Westen unter, Ende des Monats gegen 1.30 Uhr. Durch sein rötliches Licht unterscheidet sich Mars von den meisten Sternen. Im Teleskop erscheint er als kleines Scheibchen auf dem dunkle Strukturen und eine helle Polkappe erkennbar sind.

Mars

Jupiter

wandert durch die Waage. Nach Sonnenuntergang steht er über dem südwestlichen Horizont. Anfang September geht er gegen 22.30 Uhr im Westen unter, Ende des Monats gegen 20.30 Uhr. Der größte Planet des Sonnensystems ist eines der hellsten Objekte am Nachthimmel. Im Teleskop sind Wolkenbänder in seiner Atmosphäre und seine vier größten Monde gut zu erkennen.

Jupiter

Saturn

wandert durch den Schützen. Nach Sonnenuntergang steht er tief über dem südlichen Horizont. Anfang September geht er gegen 1.00 Uhr morgens im Westen unter, Ende September gegen 23.00 Uhr. Saturn ist mit bloßem Auge gut sichtbar. Im Teleskop sind sein Ringsystem und seine größten Monde gut zu erkennen.

Saturn

Uranus

bewegt sich langsam durch die Fische. Anfang September geht er gegen 22.00 Uhr im Osten auf, Ende des Monats gegen 20.00 Uhr. Uranus ist in einer dunklen mondlosen Nacht gerade noch mit bloßem Auge sichtbar. Mit einem Fernglas und einer Sternkarte ist er eindeutig zu identifizieren. Im Teleskop ist er ein kleines Scheibchen, auf dem keine Einzelheiten erkennbar sind.

Uranus

Neptun

bewegt sich langsam durch das Sternbild Wassermann.Am 7. September erreicht er seine Oppositionsstellung. Er steht dann - von der Erde aus gesehen - der Sonne ganau gegenüber. Die Zeit um die Oppsosition ist die beste Gelegenheit, um einen Planeten zu beobachten, da er dann die ganze Nacht über sichtbar ist und der Erde relativ nah ist. Allerdings ist Neptun, der fernste Planet des Sonnensystems, zur Zeit ca. 4,3 Milliarden Kilomter von der Erde entfernt. Dies entspricht etwa dem 29fachen Abstand Erde-Sonne. Um Neptun zu beobachten benötigt man mindestens ein Fernglas. Im Teleskop erscheint er als winziges Scheibchen, auf dem keine Einzelheiten erkennbar sind.

Neptun

Grafik mit dem Planetenlauf der sichtbaren Planeten

Zur Anzeige des Diagramms bitte klicken.

Abbildung mit freundlicher Genehmigung von:

Hier geht es zur Zeitschrift Interstellarum


↑ nach oben