Mondlauf

Planeten

 

 

 

Merkur

wandert im Oktober durch die Sternbilder Jungfrau und Waage. Der innerste Planet des Sonnensystems bewegt sich von der Erde aus gesehen immer in der Nähe der hellen Sonne und ist daher schwierig zu beobachten. Im Oktober dieses Jahres ergibt sich keine Gelegenheit zur Beobachtung.

Venus

wandert vom Löwen in das Sternbild Jungfrau. Anfang des Monats geht sie gegen 5.00 Uhr als heller Morgenstern im Osten vor der Sonne auf, Ende Oktober gegen 5.30 Uhr. Nach Sonne und Mond ist sie das hellste Objekt am Himmel. Im Teleskop erscheint sie in diesem Monat als kleines Scheibchen. Da die Venus immer von einer dicken Wolkenschicht verhüllt ist, sind keine Einzelheiten auf der Oberfläche erkennbar.

Venus

Mars

wandert vom Löwen in das Sternbild Jungfrau. Anfang des Monats geht er gegen 5.30 Uhr vor der Sonne im Osten auf, Ende Oktober gegen 4.30 Uhr. Mars ist relativ hell und mit bloßem Auge gut sichtbar. Durch sein rötliches Licht unterscheidet er sich von den meisten Sternen. Da der „rote Planet“ in diesem Monat weit von der Erde entfernt ist (ca. 360 Mio. km) erscheint er im Teleskop nur als winziges Scheibchen.

Mars

Jupiter

wandert durch die Sternbilder Jungfrau und Waage. In diesem Monat steht er – von der Erde aus gesehen – zu nahe der hellen Sonne und wird von deren Licht überstrahlt.

Saturn

wandert durch das Sternbild Schlangenträger. Nach Sonnenuntergang steht er in südwestlicher Richtung tief über dem Horizont. Anfang des Monats geht er gegen 22.00 unter, Ende des Monats bereits gegen 20.30 Uhr. Saturn ist relativ hell und mit bloßem Auge gut sichtbar. Im Teleskop sind das riesige Ringsystem und seine größten Monde gut zu erkennen.

Saturn

Uranus

bewegt sich langsam durch die Fische. Am 19. Oktober erreicht er seine Oppositionsstellung. Er steht dann – von der Erde aus gesehen- der Sonne genau gegenüber. Die Zeit um die Opposition bietet die beste Gelegenheit, einen Planeten zu beobachten, da er die ganze Nacht über sichtbar ist. Uranus kann theoretisch in einer dunklen Nacht gerade noch mit bloßem Auge gesehen werden. Mit einem Fernglas und einer Sternkarte ist er eindeutig zu identifizieren Im Teleskop erscheint er als kleines grünliches Scheibchen, auf dem keine Einzelheiten erkennbar sind.

Uranus

Neptun

bewegt sich langsam durch das Sternbild Wassermann. Er stand im Vormonat in Opposition zur Sonne und ist fast die ganze Nacht über sichtbar. Um den fernsten Planeten des Sonnensystems aufzuspüren, benötigt man mindestens ein Fernglas. Im Teleskop erscheint Neptun als winziges Scheibchen, auf dem keine Einzelheiten erkennbar sind.

Neptun

Grafik mit dem Planetenlauf der sichtbaren Planeten

Zur Anzeige des Diagramms bitte klicken.

Abbildung mit freundlicher Genehmigung von:

Hier geht es zur Zeitschrift Interstellarum


↑ nach oben