Supermond

In den Medien wurde viel über den „Supermond“ am 14. November berichtet. Was hat es damit auf sich?

Der Mond läuft auf einer elliptischen Bahn um die Erde. Im Perigäum, dem erdnächsten Punkt,  nähert sich der Mond der Erde bis auf ca. 360.000 km. Im Apogäum, dem erdfernsten Punkt, ist er ca. 406.000 km entfernt.

Beim Vollmond am 4. November lief der Mond in einer Distanz von 356.509 km an der Erde vorbei. Der Mond war rund 10 Prozent größer und 15 Prozent heller als bei einem durchschnittlichen Vollmond. Mit bloßem Auge war der Unterschied allerdings kaum zu erkennen, da ein Vergleich fehlt. Vergleicht man jedoch ein Foto des Vollmondes, das während eines Perigäums gemacht wurde, mit einem Foto des Vollmondes im Apogäum, wird man einen Unterschied feststellen.

Wenn der volle Mond abends "supergroß“ aufgeht, hat das mit dem Perigäum allerdings nichts zu tun. Es handelt sich um das optische Phänomen der „Mondtäuschung“ – der Mond erscheint uns in Horizontnähe größer, als wenn er hoch am Himmel steht.

Übrigens: Wer den Novembervollmond aufgrund von Wolken verpasst hat, konnte im nächsten Monat nochmal Ausschau halten - der Dezembervollmond war nur um ca. 1 % kleiner als der "Supermond".



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