Am 9. Juni 2014, dem Pfingstmontag, zogen schwere Unwetter über Westdeutschland hinweg.

Das Unwetter kündigte sich abends über Aachen durch ausgeprägte "Mammatus"-Wolken an. Diese beutelförmigen Wolken bilden sich meist an der Unterseite von Amboss-Gewitterwolken (Cumulonimbus) aus.

Die Ruhe vor dem Sturm - Mammatuswolken über der Sternwarte (Autor: Kurt Schaefer - alle Bilder zum Anklicken Vergrößern anklicken)

Gegen 20.00 Uhr zog von Süden her eine bedrohlich aussehende Wolkenwand auf Aachen zu.

Die Schlechtwetterfront rückt an (Autor: Karl-Heinz van Heek)

Der Himmel verfinsterte sich schlagartig. Durch die dunklen Wolken schimmerte grünliches Licht. Heftige Böen kamen auf und ein Gewitter, begleitet von starken Regenschauern, setzte ein. Vom überdachten Pavillon der Sternwarte aus waren keine weiteren Aufnahmen mehr möglich - die Kamera musste in Sicherheit gebracht werden.

Letzte Aufnhamen vor dem Sturm (Autor: Kurt Schaefer)

Nach einer halben Stunde ließen Sturm und Regen nach und Aufnahmen von Blitzen konnten gemacht werden. Auffallend war, dass der größte Teil der Blitze mehr oder weniger waagerecht über den Himmel verlief.

Horizontale Blitze (Autor: Kurt Schaefer)

Gegen 21.15 Uhr klarte es im Süden auf. In der abziehenden Schlechtwetterfront traten noch einige helle Blitze auf. Die Aufnahme wurde von der Beobachtungsplattform der Sternwarte aus gemacht.

Heller Blitz über der Aachener Innenstadt (Autor: Kurt Schaefer)


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