Deepsky

Rosettennebel
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												Für diese Aufnahme wurde ein spezieller Schwarzweißfilm 90 Minuten (!) lang belichtet. Die filigranen Nebelstrukturen sind deutlich erkennbar. Der helle Strich stammt von einem Satelliten, der während der Belichtung durch das Bildfeld zog
												Aufnahmeort: Eifel; Refraktor, 600/f6; Rotfilter; Kodak TP 2415 hyp.; 90 min.<br>
												Autor: ©Jürgen Balk
Rosettennebel
Nordamerikanebel
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												Diese Aufnahme zeigt die Milchstraße im nördlichen Teil des Sternbildes
												Schwan. <br>
												Links vom hellen Stern Deneb ist eine leuchtende rötliche Region sichtbar.
												Es handelt sich um eine Wolke aus ionisiertem Wasserstoff (H-alpha). Da ihre Form an
												den nordamerikanischen Kontinent erinnert, wird sie auch „Nordamerikanebel“ genannt.
												<br>
												Der Nordamerikanebel kann unter optimalen Bedingungen – eine mondlose klare Nacht, weit abseits von jeder künstlichen Beleuchtung –
												als milchiges Wölkchen mit bloßem Auge oder einem Fernglas wahrgenommen werden. Die rötliche Färbung
												wird jedoch erst auf langbelichteten Fotografien sichtbar.
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												Aufnahmeort: Bieler Höhe, Silvretta Hochalpenstraße, Österreich; 08 bis 09.10.2010; 23:43 – 01:56 Uhr MESZ;
												Kamera: Canon 450Da; Objektiv Canon EF 70-200 mm, 200 mm, f/4; ISO 800; 17 Aufnahmen mit je 180 s;
												Bildbearbeitung mit IRIS, Fitswork und Gimp
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												Autoren: ©Dirk Beba, Jan Hattenbach, Georg Görgen
Nordamerikanebel
Deneb, Nordamerikanebel
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												Die Umgebung des hellen Sterns Deneb im Sternbild Schwan. <br>
												Deneb ist ein blauweißer Riesenstern in ca. 3.000 Lichtjahren Entfernung.
												Er besitzt den 300fachen Durchmesser und die 250.000fache Leuchtkraft
												unserer Sonne.<br>
												Der Nordamerikanebel genannt erscheint auf dieser langbelichteten analogen
												Aufnahme tiefrot. <br><br>
												Aufnahmeort: Eifel; Objektiv: 135/f2,8; Film: Kodak Gold 400; ca. 15 min.<br>
												Autor: ©Jürgen Balk
Deneb, Nordamerikanebel
Nordamerikanebel
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												Der Nordamerikanebel ist 2.000 bis 3.000 Lichtjahre entfernt. Er wurde erst
												1891 von dem Astronomen Max Wolf auf einer fotografischen Platte entdeckt. <br>
												Rechts vom Nordamerikanebel ist eine weitere Wasserstoffwolke erkennbar,
												deren Umriss (mit etwas Fantasie) an einen Pelikan erinnert. Sie wird
												daher auch 'Pelikannebel' genannt.
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												Aufnahmeort: Eifel; 14.08.2001; Objektiv: 135/f2,8; Kamera: Nikon F2; Film: Kodak E200 prof.; 20 min <br>
												Autor: ©H.-P. Bartz-Kracht
Nordamerikanebel
Nordamerikanebel
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												Diese Aufnahme des Nordamerikanebels wurde mit einer Mittelformatkamera und
												Teleobjektiv gemacht. Verwendet wurde ein spezieller, rotempfindlicher
												Schwarzweißfilm. Die Belichtungszeit betrug 80 Minuten.
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												Aufnahmeort: Eifel; Mittelformatkamera; Objektiv: 300/f4; Rotfilter; Film: Kodak TP 6415 hyp.; 80 min.<br>
												Autor: ©Jürgen Balk
Nordamerikanebel
IC 1318
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												Im Sternbild Schwan befindet sich eine Nebelregion mit der Katalogbezeichnung IC 1318. <br>
												Die Form der durch Dunkelwolken durchzogenen Region erinnert an einen Schmetterling,
												daher der Name (engl.: Butterflynebula).
												<br>
												Der Nebel ist etwa 4.500 Lichtjahre entfernt und hat einen Durchmesser von 100 Lichtjahren.
												Er wird von heißen Sternen zum Leuchten angeregt. <br>
												Im Teleskop ist nur ein schwaches nebliges Objekt erkennbar – die auffällige rote Färbung wird erst
												auf lang belichteten Fotografien sichtbar.
												<br><br>
												In Richtung des Nebels befindet sich der helle Stern Gamma Cygni (unten im Bild); der altarabische
												Name Sadr bedeutet „die Henne“. <br>
												Sadr hat die 12fache Masse und die 30.000fache Leuchtkraft unserer Sonne.
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												Aufnahmeort Ort: Vogelsberg; Oktober 2012; Canon 60D; Pentax-Refraktor SDHF 75mm Öffnung; f/6,7; 1 Aufnahme
												mit 1500 s Belichtungszeit; ISO 1600<br>
												Autor: Matthias Kranich
IC 1318
NGC 281 - Pacmannebel
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												In der Kassiopeia liegt ein ca. 9.500 Lichtjahre entfernter Emissionsnebel, in dem ein offener Sternhaufen
												eingebettet ist. Die Form des Nebels erinnert an den 'Pacman' in einem Computerspiel - daher der Name.
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												Aufnahmeort: Bieler Höhe; 16.09.2012; 23.30 Uhr; 55-200 mm Canon EF-Objektiv, 200 mm bei f/5,6; Canon 450Da; ISO 8; 240 s; 4 Aufnahmen;
												gestackt mit Deep-Sky-Stacker; bearbeitet mit Photoshop
												<br>
												Autor: ©Kurt Schaefer
NGC 281 - Pacmannebel
Schütze
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												Im Sommer sehen wir tief über dem Südhorizont das Sternbild Schütze (lateinisch: Sagittarius).
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												In einer dunklen Nacht wird erkennbar, dass die Milchstraße im Bereich des Schützen die größte Ausdehnung hat.
												In diese Richtung liegt das Zentrum unserer Galaxis mit unzähligen Sternen.
												<br><br>
												Auf der Aufnahme sind mehrere Objekte sichtbar, die der französische Astronom Charles Messier im 18.
												Jahrhundert in seinen Katalog nebliger Objekte aufnahm, darunter: <br>
												die Gasnebel M8, M16, M17, M20<br>
												die Offenen Sternhaufen M18, M21, M25<br>
												den Kugelsternhaufen M22 <br>
												die Milchstraßenwolke M17
												<br><br>
												Alle diese Objekte können schon mit einem Fernglas als neblige Fleckchen wahrgenommen werden. In einem Teleskop
												bieten sie einen interessanten Anblick - die Sternhaufen werden in Einzelsterne aufgelöst und die Gasnebel
												zeigen Strukturen.
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												Aufnahmeort: Vogelsberg; 24.08.2009, 22:30 Uhr MESZ; Canon 400D; 35 mm /f5,6;  ISO 800; 4 Aufnahmen je 2 min. mit DeepSkyStacker
												übereinander gelegt.
												<br>
												Autor: ©Kurt Schaefer
Schütze
Schütze
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												Das Zentrum unserer Milchstraße scheint im Bereich des Schützen durch ein dunkles Band geteilt zu sein –
												man könnte vermuten, dass dort weniger Sterne vorhanden sind. Tatsächlich handelt es sich um dichtere Staubwolken,
												die das Licht der dahinter liegenden Sterne abschwächen oder „verschlucken“.<br>
												Im Schützen befinden sich zahlreiche Wasserstoffwolken, die auf diesem Foto als rötliche Regionen sichtbar sind.
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												Aufnahmeort: Eifel; 28/f3,5; Kodak E200 prof.: 20 min. <br>
												Autor: ©Jürgen Balk
Schütze
Jupiter im Schützen
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												Diese Aufnahme entstand im Sommer 1996. Zu dieser Zeit wanderte der Planet Jupiter (von der Erde aus gesehen) durch den Schützen. Auf dem Foto ist der schon mit bloßem Auge sehr auffällige Jupiter als heller „Stern“ am unteren Bildrand zu sehen.
												Im Jahr 2009 hält sich der Jupiter im Sternbild Steinbock auf.
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												Aufnahmeort: Eifel; 28/f3,5; Kodak E200 prof.; 20 min. <br>
												Autor: ©Jürgen Balk
Jupiter im Schützen
M8 - Lagunennebel
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												Der Lagunennebel (links im Bild) ist eine ausgedehnte Gaswolke in etwa 5000 Lichtjahren
												Entfernung.
												Der Nebel ist ein riesiges Sternentstehungsgebiet mit einer Ausdehung
												von etwa 100 Lichtjahren. Er enthält mehrere Globulen (Gas- und
												Staubansammlungen) aus denen sich Sterne bilden können. Im Zentrum
												befindet sich ein Offener Sternhaufen aus jungen hellen Sternen, die das
												umliegende Gas zum Leuchten anregen.
												<br><br>
												Den Lagunennebel findet man im Sternbild Schützen. Bereits im Fernglas ist
												er als nebliger Fleck erkennbar, das mit etwas Fantasie an eine Lagune erinnert - daher der Name.
												Die rötliche Färbung wird allerdings erst auf lang belichteten Fotografien sichtbar.
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												Die Aufnahme zeigt oberhalb der Bildmitte noch den 5.000 Lichtjahre entfernten Trifidnebel ('dreigeteilten' Nebel),
												ebenfalls ein Sternentstehungsgebiet. In der Region leuchten rote Emissionsnebel und blaue Reflexionsnebel.
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												Aufnahmeort: Bieler Höhe; Österreich; 16.09.2012; 20.00 Uhr MESZ; 420 mm Refraktor f/6; Canon 450Da;
												ISO 800; 120 s; 5 Aufnahmen; gestackt mit Deep-Sky-Stacker; bearbeitet mit Photoshop
												<br>
												Autor: ©Kurt Schaefer
M8 - Lagunennebel
M8 - Lagunennebel
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												Eine Aufnahme des Lagunennebels bei höherer Vergrößerung.
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												Autor: ©Werner Möhler
M8 - Lagunennebel
Lagunennebel und Mars
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												Im Sommer 2001 wanderte der Mars durch den Schützen.
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												Auf diesem Foto erscheint er als heller Stern.
												Links im Bild ist eine auffallend rote Wasserstoffregion sichtbar, der Lagunennebel. es handelt sich – wie beim Orionnebel – um ein
												riesiges Sternentstehungsgebiet. Der Lagunennebel ist etwa 5.000 Lichtjahre entfernt.
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												Aufnahmeort: Eifel; 135/f2,8; Kodak E200 prof.; ca. 15min.
												<br>
												Autor: ©Jürgen Balk
Lagunennebel und Mars
M 16 - Adlernebel
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												Der Adlernebel ist (wie der Orionnebel) ein riesiges Sternentstehungsgebiet. In einer Wolke aus
												Gas und Staub ist ein offener Sternhaufen einegbettet. Die leuchtkräftigen jungen Sterne (geschätztes
												Alter: 50.000 bis 800.000 Jahre) regen das umgebende Gas zum Leuchten an. Die dunklen Bereiche sind
												längliche Staubwolken an deren Ende Sterne entstehen - sie werden auch die 'Säulen der Schöpfung'
												genannt. <br><br>
												Der Adlernebel ist ca. 7.000 Lichtjahre entfernt. Seine Ausdehnung beträgt ca. 15 Lichtjahre. Man
												findet ihn im Sternbild Schlange.<br>
												Im mittleren Teleskop ist nur der Sternhaufen zu sehen. Der umgebende Nebel wird erst auf lang belichteten
												Fotografien sichtbar.
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												Aufnahmeort: Namibia; 2013
												Autor: ©Werner Möhler
M 16 - Adlernebel
M17 - Omeganebel
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												Das Sternbild Schütze liegt in Richtung des Zentrums der Milchstraße. Diese Region ist reich an Sternen,
												Gas- und Staubwolken. Mit dem Fernglas oder Teleskop können viele neblige Objekte beobachtet werden.<br><br>
												Der ca. 5.000 Lichtjahre entfernte Omeganebel ist, wie der Lagunennebel - ein riesiges Sternentstehungsgebiet.
												Seine Ausdehnung beträgt ca. 40 Lichtjahre. Im Innern des Nebels befindet sich ein Offener Sternhaufen aus
												jungen hellen Sternen, die das umliegende Gas zum Leuchten anregen.
												<br><br>
												Die Form des Nebels erinnert an den griechischen Buchstaben Omega - oder mit etwas Fantasie an einen
												Schwan, daher wird er manchmal auch 'Schwanennebel' genannt. Die rötliche Färbung wird erst auf lang
												belichteten Fotografien sichtbar.
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												Aufnahmeort: Bieler Höhe; Österreich; 16.09.2012; 20.30 Uhr MESZ; 420 mm Refraktor f/6; Canon 450Da;
												ISO 800; 120 s; 5 Aufnahmen; gestackt mit Deep-Sky-Stacker; bearbeitet mit Photoshop
												<br>
												Autor: ©Kurt Schaefer
M17 - Omeganebel
NGC 1499
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												Im Sternbild Perseus befindet sich eine Nebelregion mit der Katalogbezeichnung NGC 1499. <br>
												Die Region hat etwa die Form des US-Bundesstaates Kalifornien auf Landkarten, daher der Name
												„Kaliforniennebel“ (engl.: Californianebula)
												<br><br>
												Der Nebel ist etwa 1000 Lichtjahre entfernt und wird vermutlich vom Stern Xi Persei zum Leuchten
												angeregt. Am Nachthimmel hat der Nebel eine Ausdehnung von 2,5°, das ist der fünffache Vollmonddurchmesser. <br>
												Trotz seiner Größe ist der Nebel visuell nur schwer im Teleskop auszumachen – spezielle Filter (H-beta)
												sind erforderlich. Die auffällige Rotfärbung wird erst auf lang belichteten Fotografien sichtbar.
												<br><br>
												Aufnahmeort Ort: Vogelsberg; Dezember 2012; Canon 60D; Objektiv: Canon 400 mm f/2,8; 16 Aufnahmen mit
												je 300 Sekunden Belichtungszeit; ISO 800<br>
												Autor: Matthias Kranich
NGC 1499
M35 und Jupiter
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												M35 ist ein Offener Sternhaufen im Sternbild Zwillinge. Er besteht aus etwa 500 Sternen und ist ungefähr
												2800 Lichtjahre entfernt. In einer dunklen mondlosen ist er mit bloßem Auge gerade noch als nebliges
												Fleckchen wahrnehmbar. Im Teleskop kann man die Einzelsterne erkennen. <br><br>
												Der helle 'Stern' auf diesem Foto ist der Planet Jupiter, der sich zu diesem Zeitpunkt in den Zwillingen
												befand.
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												Aufnahmeort: Eifel; Mittelformatkamera; 300mm/f4; Kodak TP 6415 hyp.; ca. 13 min.
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												Autor: ©Jürgen Balk
M35 und Jupiter
Albireo, Doppelstern
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												Mit bloßem Auge ist am Kopf des Sterbildes Schwan der Stern 'Beta Cygni' gut sichtbar. Sein altarabischer
												Name Albireo bedeutet soviel wie 'Schnabel des Vogels'. <br><br>
												Im Teleskop zeigt sich, dass es sich um ein Doppelsternsystem handelt, bei dem sich zwei Sterne um einen
												gemeinsamen Schwerpunkt bewegen. <br><br>
												Das System ist ca. 390 Lichtjahre von uns entfernt. Der orangefarbene hellere Hauptstern ist etwa 70mal so groß wie
												unsere Sonne und hat deren 1200fache Leuchtkraft. Der blau leuchtende Begleiter ist etwa 4 mal so groß und
												230 mal so hell wie unsere Sonne. Für eine Umkreisung brauchen beide Sterne etwa 200.000 Jahren.
												<br>
												Aufgrund des farblichen Kontrastes ist Albireo einer der schönsten Doppelsterne. Das System kann aufgrund des
												großen Abstandes von 34 Bogensekunden schon mit einem kleinen Fernrohr beobachtet werden.
												<br><br>
												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 04.05.2011; 20cm-Refraktor, f/15; Canon 450Da; ISO 800; 3 s;
												10 Aufnahmen addiert.
												<br>
												Autor: ©Kurt Schaefer
Albireo, Doppelstern


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