Mond

Schickard
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												Der 230 km große Krater Schickard liegt am südwestlichen Rand des Mondes. Er entstand vor etwa 4 Milliarden Jahren.
												Die gezackten Wände des Kraters sind bis zu 2700 m hoch. Bei tiefem Sonnenstand werfen sie lange Schatten auf den
												Kraterboden.
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												Wilhelm Schickard war ein deutscher Astronom und Mathematiker, der im 17. Jahrhundert in Tübingen lebte und
												arbeitete.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 16.01.2011, 19.30 MEZ; 20cm-Refraktor, f: 3000mm; Webkamera ICam Tracer;
												500 Aufnahmen mit Avistack 2 addiert und mit Giotto geschärft
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												Autor: ©Kurt Schaefer
Schickard
Vollmond
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												Um die Zeit des Vollmondes ist die der Erde zugewandte Seite des Mondes von
												der Sonne voll beleuchtet.<br>
												In dieser Zeit fallen besonders die hellen Strahlenkrater Tycho (unten im Bild) und Kopernikus (links von der
												Mitte) auf. Es handelt sich um relativ junge Krater. Tycho entstand vor etwa 100 Millionen, Kopernikus vor 800 Millionen
												Jahren.<br>
												Beide weisen ein System von hellen Strahlen auf. Es handelt sich um 'frisches' Auswurfmaterial aus dem
												Mondinnern.
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												Autor: ©Werner Möhler
Vollmond
Vollmond
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												Eine hochaufgelöste Aufnahme des fast vollen Mondes.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 25.11.2012, 21.30 bis 22.30 Uhr MEZ; 20cm-Refraktor, f: 3000mm; Kamera: DMK
												21 618.AU; 1/90 s; 100 von 500 Aufnahmen; gestackt und geschärft mit Autostakkert 2.105; Mosaik aus 237 Aufnahmen
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												Autor: ©Kurt Schaefer
Vollmond
Strahlenkrater Kepler
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												Im Osten des Oceanus Procellarum (Ozean der Stürme), in der Nähe des Mondäquators liegt der 35
												km große Krater Kepler. Seine Ränder ragen bis zu 1000 m über die Ebene, der Boden liegt 2800 m
												unter dem Umgebungsniveau. <br>
												Der Krater entstand vor etwa 1 Milliarde Jahre. <br>
												Beim Blick durch ein Teleskop fällt auf, dass vom Zentrum des Kraters strahlenförmig helle Streifen
												ausgehen. Sie reichen bis zu einer Entfernung von 300 km. Es handelt sich um helleres Material aus dem
												Mondinnern, dass beim Impakt des Meteoriten ausgeschleudert wurde. <br><br>
												Benannt wurde der Krater nach dem berühmten Astronomen Johannes Kepler, der die Gesetze der
												Planetenbewegungen entdeckte.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 21.10.2010, 19.00 MESZ; 20cm-Refraktor, f: 3000mm; Webkamera ICam Tracer; 500 Aufnahmen mit Avistack 2 addiert und mit Giotto geschärft
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												Autor: ©Kurt Schaefer
Strahlenkrater Kepler
Abnehmender Mond
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												Der abnehmende Mond, drei Tage nach Vollmond. <br><br>
												Der riesige Ringwall des Mare Crisium am rechten Mondrand tritt besonders deutlich hervor.
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												Wie erkannt man, ob der Mond abnehmend oder zunehmend ist? Da hilft eine „Eselsbrücke“: Beim abnehmenden Mond ist die Rundung links zu sehen, der Mond ähnelt dem kleinen Buchstaben a.
												Beim zunehmenden Mond ist die Rundung rechts – er ähnelt dem altdeutschen z (da heute kaum noch jemand das altdeutsche z kennt, merkt man sich besser das a).
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 02.04.2010; 20cm-Refraktor, f/15; Canon 400D: ISO 400; 1/250 s; Mosaik aus 6 Aufnahmen
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												Autor: ©Kurt Schaefer
Abnehmender Mond
Abnehmender Mond
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												Der abnehmende Mond, 19 Tage nach Neumond und 4 Tage nach Vollmond. <br>
												Die erdzugewandte Seite ist noch zu 80 % beleuchtet. Der Terminator verläuft am Rande des
												Mare Serenitatis.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 16.10.2011; 20cm-Refraktor, f/15; Canon 450D: ISO 800; 1/40 s;
												Mosaik aus 4 Aufnahmen
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												Autor: ©Kurt Schaefer
Abnehmender Mond
Aristoteles
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												20 Tage nach Neumond verläuft der Terminator entlang der Krater Aristoteles (oben im Bild) und Eudoxus
												(Bildmitte).<br>
												Das Alter des 90 km großen Aristoteles wird auf 3,1 bis 1,1 Milliarde Jahre geschätzt. Sein Zentralberg erhebt
												sich 3.700 Meter über den Kraterboden. Der innere Rand ist stark terrassiert. <br>
												Der 70 km große Eudoxus ist später entstanden - er ist höchstens 1,1 Milliarden Jahre alt.
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												Links oberhalb der Bildmitte und links unten in der Ecke sind zwei ältere Krater (3,8 bis 3,1 Mrd. Jahre)
												sichtbar, die vor langer Zeit durch flüssige Lava aufgefüllt wurden, so dass nur noch deren Ränder
												herausragen. <br>
												Es handelt sich um die 'Geisterkrater' Egede (37 km) und Cassini (60 km). In Cassini sind später zwei
												größere Meteoriten eingeschlagen und haben neue Krater erzeugt.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 20cm-Refraktor; Kamera: Webcam Compro PS39
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												Autor: ©Jan Hattenbach
Aristoteles
Maurolycus, Stofler
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												Im Süden des Mondes erstrecken sich mit Kratern übersäte Hochländer. Diese Regionen gehören
												mit einem geschätzten Alter von 4 Milliarden Jahren zu den geologisch ältesten Landschaften
												des Mondes. <br><br>
												Rechts oberhalb der Bildmitte sieht man den 117 km großen Krater Maurolycus. Die Aufnahme
												entstand 20 Tage nach Neumond. Der hohe, zerklüftete westliche Rand von Maurolycus wirft einen
												gezackten Schatten ins Innere des Kraters. <br>
												Westlich von Maurolycus (auf dem Bild links) liegt der 130 km große Krater Stofler. Der Kraterboden
												füllte sich vor Milliarden Jahren mit flüssiger Lava. Er weist keinen Zentralberg auf.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 20cm-Refraktor; Webcam Compro PS39
												Autor: ©Jan Hattenbach
Maurolycus, Stofler
Abnehmender Mond
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												Der abnehmende Mond, 21 Tage nach Neumond und 5 Tage nach Vollmond. Die der Erde zugewandte Seite
												des Mondes ist noch zu 68 % beleuchtet. <br>
												Der Terminator verläuft entlang der Montes Kaukasus am östlichen Rand des Mare Imbrium (oben im Bild).
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												Die rötliche Färbung des Mondes kommt daher, dass der Mond zum Zeitpunkt der Aufnahme gerade aufgegangen
												war und sehr tief über dem Horizont stand. Die irdische Atmosphäre streute das Mondlicht und ließ überwiegend
												den langwelligen roten Anteil des Lichtes hindurch.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 16.11.2011; 20cm-Refraktor, f/15; Canon 450D: ISO 800; 1/25 s;
												Mosaik aus 4 Aufnahmen
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												Autor: ©Kurt Schaefer
Abnehmender Mond
Abnehmender Mond
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												Der abnehmende Mond, 23 Tage nach Neumond. Die der Erde zugewandte Seite
												des Mondes ist noch zu 40 % beleuchtet. <br>
												Der Terminator verläuft durch das Mare Imbrium und Mare Nubium.  Der auffallende Krater oberhalb
												der Bildmitte ist der 95 km große Kopernikus. Nördlich (oberhalb) des Kraters verlaufen die Karpaten
												von Ost nach West.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 11.08.2012, 02.45 MESZ; 20cm-Refraktor, f/15; Canon 450D: ISO 800; 1/80 s;
												Mosaik aus 2 Aufnahmen
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												Autor: ©Kurt Schaefer
Abnehmender Mond
Mondfinsternis 2011
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												Bei einer Mondfinsternis steht unsere Erde genau zwischen Sonne und Mond. Der Mond wandert durch den
												Erdschatten und wird verfinstert. <br>
												Der Mond wird jedoch nicht vollkommen verdunkelt, da die Erdatmosphäre Sonnenlicht streut, das Mond erreicht. Der
												verfinsterte Mond erscheint dadurch rötlich oder kupferfarben. <br><br>
												Am 15.06.2011 fand in den Abendstunden eine totale Mondfinsternis statt, die von Europa aus beobachtet werden
												konnte. Als der Mond in Aachen gegen 21.40 Uhr über den Horizont stieg, befand er sich bereits
												im Kernschatten der Erde. <br>
												Leider herrschten an diesem Abend keine günstige Wetterbedingungen und Wolkenbänke versperrten die Sicht nach
												Osten. Erst gegen 23.00 wurde der rötliche Mond im Dunst sichtbar.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 15.06.2011, 23:00 MESZ; Canon 450D; 55 mm; ISO 400; 5s
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												Autor: ©Kurt Schaefer
Mondfinsternis 2011
Mondfinsternis 2011
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												In der nächsten Stunde wanderte der Mond weiter aus dem dunklen Kernschatten der Erde. <br> Auffallend ist, dass der
												Durchmesser des Erdschattens größer ist, als die Scheibe des Mondes.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 15.06.2011, 23:30 MESZ
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												Autoren: ©André Müller
Mondfinsternis 2011
Mondfinsternis 2011
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												Auf dieser Aufnahme liegt nur noch der östliche Teil des Mondes im Kernschatten.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 15.06.2011, 23:30 MESZ; Nikon D 90; 400 mm; ISO 200; 1/50s
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												Autor: ©Robert Joppe
Mondfinsternis 2011
Mondfinsternis 2011
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												Am 10.Dezember ereignete sich eine zweite totale Mondfinsternis in 2011. Zum Zeitpunkt des
												Mondaufgangs über Deutschland war die totale Phase jedoch schon vorüber und nur ein Teil
												des Mondes durchlief noch den Kernschatten der Erde. <br><br>
												Die Aufnahme entstand um 16.50 Uhr vom Schneeberg, nahe Aachen, aus. Der Blick geht nach Osten,
												am Horizont sind die Kühlwasserwolken des Kraftwerkes Weisweiler erkennbar.
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												Aufnahmeort: Aachen; 10.12.2011, 16:50 MESZ; Canon 450D; 200 mm; ISO 400; 1/80 s
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												Autor: ©Kurt Schaefer
Mondfinsternis 2011
Mondfinsternis 2013
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												Am Abend des 24.05.2013 ereignete sich eine partielle Mondfinsternis. Die Finsternis war nicht so sehr auffällig,
												da der Mond größtenteils nur durch den Halbschatten der Erde zog. Lediglich der nördliche Mondrand geriet für
												etwa 30 Minuten in den Kernschatten und wurde deutlich abgedunkelt.
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												Die hier gezeigte Aufnahme entstand an der Aachener Sternwarte während des Maximums der Finsternis.
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												Aufnahmeort: Aachen; 24.05.2013, Canon 450D;
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												Autor: ©Jan Hattenbach
Mondfinsternis 2013
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