Planeten

Jupiterrotation
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												Jupiter dreht sich in nur knapp 10 Stunden um die eigene Achse. Im Laufe einer Nacht kann man beobachten, wie
												sich die Wolkenstrukturen mit dem Planeten bewegen. <br><br>
												Diese Aufnahmeserie entstand über einen Zeitraum von 2 Stunden. In dieser Zeit zog der Große Rote Fleck
												von Ost nach West.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 20.11.2011; 22.00 bis 0:00 Uhr MEZ; 20cm-Refraktor; f/15; 3 m Brennweite;
												Kamera DMK 21 AS.618; je 1.000 Aufnahmen mit Rotfilter, 400 mit Grün-, und Blaufilter aufgenommen; mit Autostakkert
												gestackt, Verwendungsrate 10 %, automatische Schärfung mit Autostakkert;
												RRGB-Bilder mit Fitswork erstellt; Rot-Aufnahmen als Luminanzkanal
												<br>
												Autor: ©Kurt Schaefer
Jupiterrotation
Jupiter 2010
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												Bei der Beobachtung des Jupiter im Teleskop fallen normalerweise zwei dunkle Wolkenbänder auf - das Nördliche
												und das Südliche Äquatoriale Band (NEB und SEB). Auf den vorhergehenden Fotos sind sie gut zu erkennen.
												<br>
												Im Mai 2010 war das südliche Band fast 'verschwunden'. Dieses Phänomen ereignet sich in
												unregelmäßigen Abständen zwischen 3 und 12 Jahren. Verursacht wird es durch hohe Wolken von
												Ammoniakschnee, die den Blick auf das dunkle Band versperren. <br>
												In den folgenden Monaten änderte sich die Wetterlage und das Band bildete sich wieder aus.
												<br>Langfristige Aufzeichungen haben ergeben, dass die obere Jupiteratmosphäre einem 70 Jahre dauernden
												Zyklus unterliegt.
												<br><br>
												Auf dieser Aufnahme vom Oktober 2010 ist das SEB nicht sichtbar. Der Große Rote Fleck ist dagegen sehr
												ausgeprägt.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 09.10.2010; 20cm-Refraktor; 2,5fach Barlowlinse; 7,5m Brennweite;
												Kamera DMK 31; je 1.000 Aufnahmen mit Rot-, Grün- und Blaufilter mit Avistack2 übereinander gelegt;
												Schärfung mit Giotto; RGBL-Bild mit Fitswork erstellt; Grün als Luminanzkanal
												<br>
												Autoren: ©Hans-Dieter Bauens, Kurt Schaefer
Jupiter 2010
Jupiter 2010
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												Jupiter mit den Monden Ganymed, Io und Europa (von links nach rechts).
												<br>
												Das Südliche Äquatoriale Band ist nicht sichtbar.
												<br><br>
												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 21.10.2010; 20cm-Refraktor; Webcam ICam Tracer; 50 von 1200
												Aufnahmen mit Giotto addiert
												<br>
												Autor: ©Kurt Schaefer
Jupiter 2010
Jupiter 2011
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												Im Dezember 2010 begann sich das Südliche Äquatoriale Band wieder auszubilden. <br><br>
												Diese Aufnahme vom Januar 2011 zeigt ein durchgehendes dünnes Band nördlich des Großen
												Roten Flecks (GRF). Im Vergleich zu den Vormonaten erscheint der GRF blasser. Auf der Aufnahme
												befindet er sich unterhalb der Mitte des Planeten. <br><br>
												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 16.01.2011; 20cm-Refraktor; 2fach Barlowlinse; Webcam ICam Tracer; 200 von 1700
												Aufnahmen mit Giotto addiert
												<br>
												Autor: ©Kurt Schaefer
Jupiter 2011
Jupiter 2011
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												Seit Anfang 2011 ist das Südliche Äquatoriale Band (SEB) wieder voll ausgebildet.
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												Auf dieser Aufnahme vom Oktober 2011 sind der Große Rote Fleck im SEB (am Rand des Planeten) sowie zwei
												auffallend dunkle Streifen im Nördlichen Äquatorialen Band sichtbar.
												<br><br>
												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 01.10.2011; 4.00 Uhr MESZ; 20cm-Refraktor; f/15; 3 m Brennweite;
												Kamera DMK 21 As.618; je 1.000 Aufnahmen mit Rot-, Grün-, Blau- und UV-/IR-Cutfilter aufgenommen;
												mit Autostakkert
												gestackt, 10 % Verwendungsrate, automatische Schärfung mit Autostakkert;
												LRGB-Bild mit Fitswork erstellt; UV-IR-Cut-Aufnahme als Luminanzkanal
												<br>
												Autor: Kurt Schaefer
Jupiter 2011
Jupiter 2012
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												Zum Zeitpunkt der Aufnahme befand sich der Große Rote Fleck auf der Rückseite des Planeten.
												<br><br>
												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 22.10.2012; 23.20 Uhr MESZ; 20cm-Refraktor; f/15; 4,5 m Brennweite;
												Kamera DMK 21 As.618; je 1.000 Aufnahmen mit Rot-, Grün-, Blaufilter aufgenommen; mit Autostakkert
												gestackt, Verwendungsrate je 30%, automatische Schärfung mit Autostakkert;
												LRGB-Bild mit Fitswork erstellt; Grün-Aufnahme als Luminanzkanal
												<br>
												Autor: Kurt Schaefer
Jupiter 2012
Jupiter mit Monden
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												Auf dieser Aufnahme sind Jupiter und seine vier größten Monde sichtbar. Von links nach rechts sind dies:
												Europa, Kallisto, Io und Ganymed.
												<br><br>
												Der italienische Gelehrte Galileo Galilei entdeckte sie bereits vor 400 Jahren mit
												einem kleinen, selbst gebauten Teleskop. Sie werden daher auch die 'galileischen Monde' genannt.
												<br><br>
												Die galileischen Monde kann man bereits mit einem Fernglas sehen. Da sie langsam um den Riesenplaneten kreisen,
												ändern sie jede Nacht ihre Position.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 27.09.2009, 22.00 Uhr MESZ; 20cm-Refraktor, f/10; Canon 400D; ISO 800; 1/60s; 1o Bilder mit Giotto übereinander gelegt
												<br>
												Autor: ©Kurt Schaefer
Jupiter mit Monden
Jupitermonde
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												Die Bewegung der galileischen Monde kann im Teleskop gut beobachtet werden.
												<br>
												Diese Aufnahmeserie entstand über einen Zeitraum von zwei Stunden. In dieser Zeit trat der innerste Mond
												Io (I) hinter Jupiter hervor und Mond Europa (E) vergrößerte deutlich seinen Winkelabstand. Die Positionen der
												äußeren Monde Ganymed (G) und Kallisto (C) ändern sich nur geringfügig.
												<br>
												Um die Monde abbilden zu können, musste die Aufnahme länger belichtet werden. Der helle Jupiter ist daher
												überbelichtet.
												<br>
												Jupiter stand zum Zeitpunkt der Aufnahmen im Sternbild Steinbock (lateinisch Capricornus). Links im Bild ist der
												Stern 45 Capricorni sichtbar.
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												Aufnahmeort: Kelmis; 06.08.2009, 22.26 - 00.26 Uhr UT (00.26 - 02.25 MESZ) Canon 500D; 15 cm Newton-Reflektor,
												700 mm Brennweite; 1,4 fach Telekonverter; ISO 400; 2 Sekunden
												<br>
												Autor: ©Dr. Thomas Hebbeker
Jupitermonde
Mondtransit
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												Im Laufe eines Monats kann man mehrmals beobachten, wie die inneren Monde des Jupiter vor
												der Planetenscheibe vorbeiziehen. <br>
												Diese Aufnahmeserie entstand über einen Zeitraum von zwei Stunden und zeigt den Transit des Mondes Io. Man erkennt
												den hellen Mond und den dunklen Schatten, den er auf die Jupiteratmosphäre wirft.<br>
												Io hat einen Durchmesser von ca. 3650 km und ist damit der viertgrößte Mond im Sonnensystem. Er ist der vulkanisch
												aktivste Körper im Sonnensystem. Aus zahlreichen Vulkanen schießt heißer Schwefel bis zu 300 km hoch und sinkt
												wieder auf die Oberfläche, die dadurch ständig verändert wird.
												<br><br>
												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 14.11.2011; 20.45 bis 22:45 Uhr MEZ; 20cm-Refraktor; f/15; 3 m Brennweite;
												Kamera DMK 21 AS.618; je 1.000 Aufnahmen mit Rotfilter, 400 mit Grün-, und Blaufilter aufgenommen; mit Autostakkert
												gestackt, Verwendungsrate 10 %, automatische Schärfung mit Autostakkert;
												RRGB-Bilder mit Fitswork erstellt; Rot-Aufnahmen als Luminanzkanal
												<br>
												Autor: ©Kurt Schaefer
Mondtransit
Mondtransit
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												Ein weiterer Durchgang des Mondes Io vor Jupiter. <br>
												Io ist am oberen linken Rand des Großen Roten Flecks zu erkennen. Da Io zu diesem Zeitpunkt schräg von der
												Sonne angestrahlt wurde, zeigt sie eine Phase - wie unser Halbmond. Am linken Rand von Jupiter taucht der
												dunkle Schatten von Io auf.
												<br><br>
												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 15.01.2012; 21.00 Uhr MEZ; 20cm-Refraktor; f/15; 3 m Brennweite;
												Kamera DMK 21 AS.618; je 1.000 Aufnahmen mit Rotfilter, 400 mit Grün-, und Blaufilter aufgenommen; mit Autostakkert
												gestackt, Verwendungsrate 20 - 50 %, automatische Schärfung mit Autostakkert;
												LRGB-Bilder mit Fitswork erstellt; Grün-Aufnahmen als Luminanzkanal
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												Autor: ©Kurt Schaefer
Mondtransit
Saturn, Mars, Jupiter, Mond
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												Wie Mars und Jupiter ist auch Saturn gut mit bloßem Auge erkennbar.
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												Im April 2000 standen die drei Planeten gemeinsam mit dem Mond am Abendhimmel und boten einen seltenen Anblick.
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												Aufnahmeort: Herzogenrath; 06.04.2000; Canon A1; 200 mm; Kodak Dia Film, 200 ASA; 4 s
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												Autor: ©Kurt Schaefer
Saturn, Mars, Jupiter, Mond
 
Saturn 2004
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												Die Achse des Saturn ist gegenüber der Ekliptik (die Ebene auf der die Planeten um die Sonne kreisen) geneigt.
												Im Laufe von Jahren sehen wir Saturn unter verschiedenen Blickwinkeln.
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												Auf dieser Aufnahme aus dem Jahre 2004 ist das Ringsystem besonders gut zu sehen.
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												17.03.2004, 23h00m MEZ; Teleskop: 14' SC; Meade LPI Kamera, 600-800 Rohbilder in Giotto addiert und nicht weiter verarbeitet
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												Autor: ©Hardy Kirsch
Saturn 2004
Saturn 2004
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												Diese sehr detaillierte Aufnahme zeigt die unterschiedlichen Regionen  des Ringsystems und die
												Cassinische Teilung. Im äußeren Ring wird bei genauem Hinsehen eine weitere schwache Lücke sichtbar,
												die Encke-Teilung, benannt nach ihrem Entdecker.
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												Aufnahmeort: Aachen; 27.03.04 und 28.03.04; Teleskop: C8; Projektion mit 2,5 x Barlowlinse; WebCam Philips PCVC 740K ToUCam pro
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												Komposit aus 5 Einzelbilder generiert aus 5 AVI Files mit 400-500 Bildern, Verwendungsrate ca. 25%, Summiert mit Registax, Composed und bearbeitet in Photoshop
												<br>
												Autor: ©H.-P. Bartz-Kracht
Saturn 2004
Saturn 2002
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												Beim Blick durch ein Teleskop zeigt Saturn unterschiedlich helle Regionen und Bänder. Sie sind jedoch nicht so
												ausgeprägt, wie bei Jupiter.
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												Aufnahmeort: Aachen; 15.09.2002; C8, Projektion mit 2,5 x Barlowlinse; WebCam Philips PCVC 740K ToUCam pro
												<br>
												Komposit aus 2 Einzelbilder aus 2 AVI Files mit 300-400 Bildern, handselektiert, Verwendungsrate ca. 25%, summiert mit Registax
												<br>
												Autor: ©H.-P. Bartz-Kracht
Saturn 2002
Saturn mit Monden 2009
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												Saturn besitzt mindestens 61 (!) Monde. Die sieben größten und hellsten  Monde können mit dem Teleskop der Aachener
												Sternwarte beobachtet werden.
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												Auf diesem Foto sind vier Monde sichtbar: Titan, Dione, Tethys und Rhea (von links nach rechts). <br>
												Titan ist mit 5150 km Durchmesser der zweitgrößte Mond des Sonnensystems. Er ist der einzige bekannte Mond
												mit einer dichten Atmosphäre.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 22.04.2009, 22:45 Uhr MESZ; 20cm-Refraktor, f/15; Canon 400D; ISO 400; Belichtungszeiten:
												Saturn 1/60s, Monde 5s; 8 Aufnahmen in Giotto addiert
												<br>
												Autor: ©Kurt Schaefer
Saturn mit Monden 2009
Saturn 2010
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												2010 stand der Saturn nahezu senkrecht zur Ekliptik und man blickte auf
												die Kante des Ringsystems. Der prächtige Ring erschien im Teleskop nur
												als dünne Linie. In den kommenden Jahren wird sich die Neigung des
												Saturn vergrößern und das Ringsystem wird wieder deutlicher sichtbar.
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												Die Aufnahme entstand am 'Tag der Astronomie 2010' mit dem Refraktor der Aachener Sternwarte. Deutlich ist der
												dunkle Schatten des Ringes auf der Planetenoberfläche erkennbar.
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												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 25.04.2010, 00:15 MESZ; 20cm-Refraktor, f/30; 2fach-Barlowlinse; Webcamera ICam-Tracer; 10 von 1000 Rohbildern in Giotto addiert
												<br>
												Autoren: ©Kurt Schaefer, Patrik Warziniak
Saturn 2010
Saturn 2011
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												2011 wanderte Saturn langsam durch das Sternbild Jungfrau. Bis in den August hinein konnte er am Abendhimmel
												beobachtet werden, dann wanderte er - von der Erde aus gesehen - hinter der hellen Sonne vorbei und blieb für mehrere
												Wochen unbeobachtbar am Taghimmel. Ab Dezember 2011 war Saturn wieder sichtbar.
												<br><br>
												Aufnahmeort: Sternwarte Aachen; 23.05.2011, 22:30 MESZ; 20cm-Refraktor, f/15; Webcamera ICam-Tracer; 50 von 1000 Rohbildern in Giotto addiert
												<br>
												Autor: ©Kurt Schaefer
Saturn 2011


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