Zum Hauptinhalt springen

Mondlauf

Planeten

Erfahren Sie hier, welcher Planet zu welcher Zeit sichtbar ist.

Merkur

wandert im Januar durch das Sternbild Schütze. Der innerste Planet des Sonnensystems bewegt sich - von der Erde aus gesehen – immer in der Nähe der hellen Sonne und ist daher schwierig zu beobachten. In diesem Monat ergibt sich die seltene Gelegenheit zur Beobachtung. Ab dem 20. Januar kann man Merkur vor Sonnenaufgang tief über dem nordöstlichen Horizont aufspüren. In der hellen Dämmerung ist er etwas schwierig zu finden, ein Fernglas hilft bei der Suche.

Venus

wandert durch die Sternbilder Schütze, Steinbock und Wassermann. Nach Sonnenuntergang wird sie tief über dem südwestlichen Horizont sichtbar. In der hellen Dämmerung ist sie noch nicht besonders auffällig. In den nächsten Monaten vergrößert sich – von der Erde aus gesehen – ihr Abstand zur Sonne und sie wird zum strahlend hellen „Abendstern“.

 

Mars

wandert durch den Stier. Im Vormonat erreichte er seine Oppositionsstellung und stand - von der Erde aus gesehen - der Sonne genau gegenüber. Die Zeit um die Opposition bietet die beste Gelegenheit, einen Planeten zu beobachten, da er dann die ganze Nacht über sichtbar und der Erde relativ nahe ist. Auch im Januar ist der rötlich leuchtende Mars noch auffallend hell. Nach Sonnenuntergang steht er hoch über dem nordöstlichen Horizont. Anfang Januar geht er gegen 6.15 Uhr im Nordwesten unter, Ende Januar gegen 4.30 Uhr. Im Teleskop erscheint Mars als Scheibchen, auf dem dunkle Strukturen sichtbar werden.

Jupiter

wandert durch die Fische. Nach Sonnenuntergang steht er als auffallend heller Stern über dem südlichen Horizont. Anfang Januar geht er gegen Mitternacht im Westen unter, Ende Januar gegen 22.00 Uhr. Im Teleskop werden Jupiters vier größte Monde und Wolkenbänder in seiner Atmosphäre sichtbar.

 

Jupiteranblick aktuell

Die Computergrafik zeigt die Wolkenstrukturen, die in der Atmosphäre gerade sichtbar sind. Die Grafik wird stündlich aktualisiert. Allerdings ist die Abbildung stark vergrößert und würde dem Anblick Jupiters durch ein sehr großes Teleskop bei extremer Luftruhe entsprechen. Tatsächlich erscheint Jupiter in einem kleineren Teleskop viel kleiner und weniger strukturiert.

Aktuelle Jupiterstellung von Astronomie.de

Ein Service von www.Astronomie.de

Stellung Jupitermonde aktuell

Der Anblick des Jupiters und die Stellung seiner Monde wird stündlich aktualisiert. Die vier größten Monde des Jupiters sind sogar schon im Fernglas als winzige Pünktchenerkennbar. Deutlicher kann man Sie mit einem kleinem Teleskop sehen.

Aktuelle Stellung der Jupitermonde von Astronomie.de

Ein Service von www.Astronomie.de

Saturn

wandert durch den Steinbock. Nach Sonnenuntergang ist er tief über dem südwestlichen Horizont sichtbar. Anfang Januar geht er gegen 20.00 Uhr unter, Ende Januar bereits gegen 18.30 Uhr. Saturn ist mit bloßem Auge als relativ heller Stern gut zu erkennen. Im Teleskop sehen wir seine größten Monde und das beeindruckende Ringsystem. Am 22. Januar zieht – von der Erde aus gesehen – die helle Venus mit weniger als einem halben Grad Abstand südlich (unterhalb) an Saturn vorbei. Am 23. Januar gesellt sich die Sichel des zunehmenden Mondes zu den beiden Planeten.

Stellung der Saturnringe und Monde

Stellung der Saturnringe von Astronomie.de

Ein Service von www.Astronomie.de

Uranus

wandert langsam durch den Widder. Nach Sonnenuntergang ist er im Südosten sichtbar. Anfang Januar geht er gegen 4.00 Uhr morgens im Nordwesten unter, Ende Januar gegen 2.00 Uhr. Um Uranus zu finden, benötigt man ein Fernglas. Im Teleskop erscheint er als kleines Scheibchen, auf dem keine Einzelheiten erkennbar sind.

Neptun

wandert langsam durch den Wassermann. Nach Sonnenuntergang steht er über dem südlichen Horizont, einige Grad westlich (rechts vom hellen Jupiter). Anfang Januar geht er gegen 21.00 Uhr im Westen unter, Ende Januar gegen 23.00 Uhr. Um Neptun aufzuspüren, benötigt man mindestens ein Fernglas. Im Teleskop erscheint er als winziges Scheibchen, auf dem keine Einzelheiten erkennbar sind.